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Das Handwerk stärken

Friseurmeisterin und Zimmerermeister neu im Kreis der Sachverständigen der Handwerkskammer Dresden

Auf 117 Sachverständige in 37 Gewerken beläuft sich der Sachverständigen-Pool der Handwerkskammer Dresden.

Zu ihnen gehören nun auch Friseurmeisterin Gabriele Wöltje aus Meißen und Zimmerermeister Daniel Dekan aus Weinböhla. „Gerade im Sachverständigenwesen wird die Selbstverwaltung des Handwerks greifbar. Nicht der Staat legt uns hier etwas auf, sondern die Qualitätskontrolle passiert aus dem Handwerk heraus“, so Jörg Dittrich, Präsident der Handwerkskammer Dresden, bei der Vereidigung zur Bedeutung der beiden und ihrer Kollegen. Objektiv, sachkundig und vertrauenswürdig – diese Eigenschaften zeichnen die öffentlich von der Handwerkskammer Dresden bestellten und vereidigten Sachverständigen aus. Nach ihrer Bewerbung um das Amt werden sie da-her auf Herz und Nieren geprüft. Dabei müssen die Anwärter nicht nur ihre persönliche Eignung, sondern auch ihre besondere fachliche Sachkunde nachweisen. Dafür arbeitet die Handwerkskammer Dresden mit Landes- oder Bundesinnungsverbänden zusammen.

Wöltje und Dekan haben die Prüfung mit Bravour bestanden. Dabei ist für die 43-jährige Friseurmeisterin die Aufgabe keine neue. Seit 2007 war sie bereits Sachverständige bei der Handwerkskammer Aachen. Nach ihrem Umzug nach Meißen im Vorjahr nimmt die Friseurmeisterin, die am BSZ Meißen-Radebeul tätig ist, diese Aufgabe nun in Ostsachsen wahr. Ihre Motivation für das Amt reiche bis in ihre Kindheit zu-rück, verrät Wöltje, die aus einer Handwerksfamilie stammt. „Ich möchte, dass es gerecht zugeht und auch aus Handwerkssicht alles ordentlich läuft.“ In die Region gekommen ist sie wegen der Arbeit ihres Mannes, doch dabei schließt sich für die Neu-Meißnerin ein Kreis. Ihr Opa war einst in Dresden geboren.

Komplett neu als Sachverständiger ist Zimmerermeister Daniel Dekan. Der 38-Jährige ist Inhaber eines Betriebes in Weinböhla und parallel in der End-phase eines Masterstudiums für Holzbaukultur in Österreich. Beim Studium ist in dem Holzbauer aus Leidenschaft, wie er sich selbst bezeichnet, auch der Entschluss gereift, als Sachverständiger tätig zu werden. „Meine Motivation ist die Qualitätssicherung. Auch um das Handwerk zu stärken und den Holzbau in der Region voranzubringen“, so der Zimmerermeister, der sich dafür auch eine Zusammenarbeit mit der Forschung vorstellen kann.  

www.hwk-dresden.de/sachverstaendige


(Foto: HWK Dresden – Zwei neue Sachverständige in Ostsachsen: Gabriele Wöltje und Daniel Dekan mit der Ernennungsurkunde und dem Sachverständigen-Rundstempel.)


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