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Ungetrübte Konjunktur-Stimmung

Handwerkskammer Dresden stellt Ergebnisse der Frühjahrskonjunkturanalyse vor

Als ungetrübt lässt sich weiterhin die konjunkturelle Stimmung im ostsächsischen Handwerk bezeichnen: Der Geschäftsklimaindex erreichte in der aktuellen Frühjahrskonjunkturanalyse der Handwerkskammer Dresden 140 Punkte. Dies entspricht sehr wahrscheinlich einem neuen Höchstwert. Da das Handwerk deutschlandweit seinen Index angepasst hat, um eine bessere Vergleichbarkeit mit dem der IHKs zu ermöglichen, ist ein Vergleich mit den Vorjahren jedoch schwierig.

„Es ist höchst erfreulich, dass die konjunkturelle Entwicklung weiterhin so positiv verläuft. Wir müssen aber auch klar sagen: Die Politik hat kaum etwas dazu beigetragen“, unterstreicht Andreas Brzezinski, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Dresden, und mahnt an: „Wir erwarten von der Politik, dass sie endlich wieder im Sinne kleinerer und mittlerer Betriebe aktiv wird und Vorhaben zur Entlastung und Förderung der Unternehmen angeht.“

Die Ergebnisse im Überblick

Erstmals im Frühjahr schätzten fast zwei Drittel der befragten Betriebe ihre gegenwärtige Geschäftslage als gut ein. Für die nächsten Monate erwarten 29 Prozent, dass sich ihre künftige Geschäftslage verbessert. Fast 70 Prozent haben gleichbleibende Geschäftserwartungen.

Die Zahl der Beschäftigten im ostsächsischen Handwerk blieb 2017 im Wesentlichen konstant. Im ersten Quartal 2018 sank die Zahl der Beschäftigten jedoch mehr als im Vorjahr. Es gibt deutliche Anzeichen, dass dies eher ungewollt geschieht. Viele Betriebe kämpfen mit Abwerbungen, aber auch dass sich Mitarbeiter beruflich verändern wollen. Begründet liegt die positive Stimmung, aber auch der steigende Fachkräftebedarf u. a. in der Auslastung der befragten Betriebe. Mit 85 Prozent erreichte die Durchschnittsauslastung einen neuen Frühjahrshöchstwert.

Die Auftragsreichweiten stiegen um zwei Wochen im Vergleich zum Vorjahr auf durchschnittlich über elf Wochen.

Die Auftragserwartungen an das nächste Quartal sind in einigen Branchen bedeutend höher als zurzeit. 97 Prozent der Befragten rechnen mit gleichen oder steigenden Aufträgen. Auch die Umsatzentwicklung erweist sich als positiv. Die Preissituation bleibt angespannt: Genau wie im Frühjahr 2017 waren 65 Prozent der Befragten von Preiserhöhungen im Einkauf betroffen. 37 Prozent reagierten darauf mit eigenen Preissteigerungen im Verkauf.

Die kompletten Ergebnisse finden Sie auf www.hwk-dresden.de/konjunktur


(Foto: HWK Dresden – Andreas Brzezinski und Jörg Dittrich, Hauptgeschäftsführer und Präsident der Handwerkskam-mer Dresden (v. l.), präsentierten die Ergebnisse der Konjunkturanalyse)


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