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Steuerliche Abziehbarkeit für Aufwendungen an Gebäuden

Nicht nur Eigentümer, die ihre Immobilie vermieten, können das Finanzamt an ihren Ausgaben beteiligen. Auch mit selbst genutzten Immobilien lassen sich Steuern sparen.
Grundsätzlich sollten Sie daher alle Rechnungen, die Ihr Haus betreffen, aufbewahren. Voraussetzung für den Abzug ist, dass die Arbeiten von einem Unternehmer ausgeführt werden und die Rechnungsbeträge per Bank überwiesen werden.

Wichtig: Absetzbar sind nur die Arbeitsleistungen, nicht das Material. Lassen Sie sich also die Rechnung von Ihrem Handwerker aufschlüsseln.

Absetzbar sind haushaltnahe Handwerkerleistungen bis zu einem Gesamtbetrag von 6.000 Euro, hiervon 20 Prozent, also 1.200 Euro, wie z. B. Malerarbeiten, Schornsteinfegerleis-
tungen, Hausanschlüsse, Gartengestaltung und jegliche Reparaturleistungen am Haus.

Haushaltnahe Dienstleistungen, die nicht von einem Handwerker verrichtet werden, können jedoch auch abgezogen werden, dies bis zu einem Gesamtbetrag von 20.000 Euro pro Jahr, hiervon 20 Prozent, also 4.000 Euro pro Jahr. Dies betrifft Gartenpflege, Hausreinigung, Kinderbetreuungskosten, Wachdienst, Winterdienst.

Die Bundesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag vom 7. Februar 2018 weitere Maßnahmen geplant, die jedoch noch nicht umgesetzt wurden. Hierzu zählt die Einführung eines Baukindergeldes in Höhe von 1.200 Euro pro Kind über einen Zeitraum von 10 Jahren bis zu einer Einkommensgrenze von 75.000 Euro. Es bleibt abzuwarten, ob weitere Vergünstigungen folgen.

Mit herzlichen Grüßen
Ihre Kathrin Reichert

Wirtschaftsprüferin/Steuerberaterin Kathrin Reichert
Hauptstraße 52 in Riesa
Telefon: 0 35 25 – 7 79 44 33
Internet: www.steuerberatung-elbeelster.de
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