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Rechnung – das muss drinstehen

Die Rechnung, die Sie Ihren Kunden stellen, ist nicht nur für Ihre Unterlagen wichtig, sondern für ihre Kunden die Grundvoraussetzung für dessen Vorsteuerabzug. Hierzu müssen alle folgenden Pflichtangaben enthalten sein:

  • Name und Anschrift Ihres Unternehmens
  • Name und Anschrift Ihres Kunden
  • Steuernummer oder Umsatzsteuer-ID-Nummer
  • Rechnungsdatum, fortlaufende Rechnungsnummer
  • Bezeichnung von Menge und Art der erbrachten Leistung
  • Zeitpunkt der Leistung
  • Entgelt (Nettobetrag)
  • Steuersatz und Steuerbetrag

Besonderheiten bei der Rechnungsstellung bestehen bei Bauleistungen, auf die hier nicht näher eingegangen werden kann.

Eine wesentliche Besonderheit gibt es bei Kleinbetragsrechnungen. Liegt der gesamte Rechnungsbetrag nicht über 250 Euro (seit 1. Januar 2017, bisher 150 Euro), muss die Vorsteuer nicht extra ausgewiesen werden. Auch der Name und die Anschrift Ihres Kunden müssen nicht bezeichnet werden. Damit will der Gesetzgeber einen Vereinfachungseffekt bei Barumsätzen, im Handel mit Waren des täglichen Bedarfs sowie bei Abrechnungen durch Automaten erzeugen. Bitte achten Sie jedoch darauf, dass bei solchen Rechnungen die übrigen Angaben richtig und vollständig angegeben sind! Ansonsten wird Ihnen von der Finanzverwaltung dennoch der Vorsteuerabzug verwehrt.

 

Wirtschaftsprüferin/Steuerberaterin Kathrin Reichert
Hauptstraße 52 in Riesa
Telefon: 0 35 25 – 7 79 44 33
Internet: www.steuerberatung- elbeelster.de
www.auditor-reichert.de


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