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„Schüler – Kunst – Handwerk – Stärke Deine Kompetenz“: Bildende Kunst zur Berufsorientierung

Schüler betrachten ihre ProjektarbeitenInnerhalb einer Vernissage in der Qualifizierungszentrum Region Riesa GmbH zeigten 130 Schülerinnen und Schüler aus der Oberschule „Am Merzdorfer Park“, aus dem christlichen Gymnasium „Rudolf Stempel“, aus dem städtischen Gymnasium und der Schule zur Lernförderung „An der Goethestraße“ ihre Exponate. Gemeinsam mit der Kreishandwerkerschaft Region Meißen und dem Qualifizierungszentrum konnten die jungen Leute ihre künstlerischen und handwerklichen Fähigkeiten ausprobieren. Kreishandwerksmeister Peter Liebe lobte die Exponate und würdigte die Aktion: „Das Projekt ‚Schüler – Kunst – Handwerk – Stärke Deine Kompetenz‘ wird in Riesa bereits seit mehreren Jahren erfolgreich durchgeführt und hat sich als fester Bestandteil der Berufsfrühorientierung durch die praktische kreative Erprobung und die Stärkung der Kompetenzen etabliert.“

Vom 1. September 2017 an konnten die Schüler nach ihren Vorstellungen in verschiedenen kunsthandwerklichen Kursen ihre Fähigkeiten ausprobieren. An den Materialien Filz, Sandstein, Glas und Metall galt es, sich auszuprobieren und daraus etwas ganz besonders Individuelles zu schaffen. Fachlich betreut wurden die jungen Kunsthandwerker durch bereits erfahrene Kursleiter. Britta Priebe begleitete die Schüler im Kurs „Filz“. Wie man Metall bearbeitet, brachte den Teilnehmern Johannes Herold bei. Bei Andreas Hartzsch konnte man lernen, wie man mit Glas hantiert. Angehende Steinmetze lernten bei Jan Giehrisch die ersten Handgriffe. Cornelia Hartzsch vom Glashof Riesa lobte stellvertretend für alle Kursleiter die engagierten Schüler: „Ihr könnt stolz sein auf das, was Ihr geschaffen habt. Es sind wunderschöne Geschichten aus den Materialien entstanden, die sich sehen lassen können und die Ihr mit gutem Gewissen Euren Eltern, Freunden und Bekannten zeigen könnt. Ihr habt erfahren, das zum Beispiel Glas nicht nur kaputt gehen kann, sondern dass man daraus auch etwas Schönes gestalten kann.“

Auswahl von AusstellungsstückenEinen Dank an Lehrer und Kursleiter sprach Oberbürgermeister Marco Müller aus, der stolz auf seine Riesaer Schüler ist. Neben der Freude über den Erfolg sind aber auch die Anstrengungen nicht vergessen. „Die Schüler haben gemerkt, dass die Sandsteinbearbeitung anstrengend ist. Je nach Teilnehmer wurde an drei bis sechs Kurstagen jeweils drei Stunden gearbeitet und das kostet Kraft und Ausdau-er. Für manchen war es auch die Erfahrung, dass diese Tätigkeit nicht seinen Neigungen entspricht. Aber auch das ist eine wichtige Erfahrung“, stellt der Leiter des Kurses Sandstein, Jan Giehrisch, fest. Stolz waren aber alle Teilnehmer auf das Geschaffene. Belohnt wurden die kunsthandwerklichen Schüler mit einem gemütlichen Beisammensein mit Wiener Würstchen und Fassbrause. Selbstverständlich erhielt jeder Teilnehmer auch eine Urkunde.


Peter Noack, noackDV
(Foto: Peter Noack)


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