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Gold als Betriebsvermögen

Autor: root 09.06.2021

Geld wirft zurzeit und voraussichtlich auch künftig so gut wie keine Zinsen mehr ab. Daher – und auch aus Angst vor Geldentwertungen – schichten zahlreiche Steuerpflichtige ihr Geld in Gold um, was die Goldpreisentwicklung der letzten Monate beweist. Kann Gold als Betriebsvermögen behandelt werden?

Wirtschaftsgüter, die weder zum notwendigen Betriebsvermögen noch zum notwendigen Privatvermögen gehören, können als gewillkürtes Betriebsvermögen berücksichtigt werden, wenn sie objektiv geeignet und vom Betriebsinhaber erkennbar dazu bestimmt sind, den Betrieb zu fördern, z. B. als Kreditgrundlage oder Liquiditätsreserve.

Barrengold kommt als gewillkürtes Betriebsvermögen jedenfalls für solche gewerblichen Betriebe nicht in Betracht, die nach ihrer Art oder Kapitalausstattung kurzfristig auf Liquidität für geplante Investitionen ange­wiesen sind. Bei GmbHs ist bei Rechnungsanschrift der GmbH immer von Betriebsvermögen auszugehen.

Die Goldpreisentwicklung ist durchaus wechselhaft

Fällt der Teilwert unter die Anschaffungs­kosten, „kann" der bilanzierende Steuerpflichtige eine Teilwertabschreibung vornehmen. Dabei ist auf den „Börsenkurs am Bilanzstichtag" abzustellen. Andererseits ist nach einer Teilwertabschreibung zwingend eine gewinnerhöhende Wertaufholung geboten, wenn der Goldpreis wieder angestiegen ist.

Für Rückfragen hierzu steht Ihnen gern zur Verfügung:

Wirtschaftsprüferin/Steuerberaterin
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